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1. Laserbehandlung am 12.08.2016

Am 12.08.2016 hatte ich im Kosmetikstudio einen Beratungstermin mit folgender Laserbehandlung. Ich war den ganzen Tag extrem aufgeregt da ich nicht wusste was mich dort erwarten würde und worauf ich mich einlassen würde. Es gibt leider keinerlei detaillierte Erfahrungsberichte im Internet zu diesem Thema weshalb ich diese Seite erstellt habe um Leuten in meiner dortigen Situation helfen zu können! Auf der Arbeit habe ich nichts mehr gebacken bekommen sodass ich dank meiner Einstellung auf Stundenbasis früh Feierabend gemacht habe um mich seelisch und moralisch auf den Termin vorbereiten zu können. Er war um 17 Uhr angesetzt, einem Freitag. Nachdem ich im Studio angekommen war, folgte zunächst eine Art Beratungsgespräch wo ich auch ne Einverständniserklärung unterschreiben musste. Danach ging es dann los. Ich setzte mich auf die Liege und die Mitarbeiterin setzte den Laser an meiner linken Kopfseite an. Sie gab den ersten “Schuss” ab - nun gab es kein Zurück mehr, Es “prickelte” und “brutzelte”. Es fühlte sich so an als wenn die Haarwurzeln in der Haut gekocht werden. Der Schmerz war jedoch auszuhalten. Man konnte sogar ein leises Geräusch hören von dem “Brutzeln”. Da der Laser wie ein “Scanner” mit einem Strich den Spot ablasert dauerte ein Laserschuss etwa 1 Sekunde (geschätzt). So wurde nun nach und nach weitere Bereiche des Kopfs abgelasert wobei es am Hinterkopf besonders in der Wirbelregion teils sehr schmerzhaft wurde. Auf dem Kopf oben her war der Schmerz aber gut auszuhalten. Wenn es die Schmerzgrenze erreicht hat, wurde kurz pausiert bevor es weiterging. Nach etwa 25 Minuten war ich “fertig”. Dass hier viele Stellen vergessen wurden, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Bei der Fläche hatte man den Kopf in einzelne Bereiche unterteilen müssen damit man besser weiß wo man schon war - dies erfolgte jedoch nicht. Nun nachdem die Aktion beendet war, war ich erleichtert, wie ein riesen Ballast der plötzlich von einem fällt. Der Kopf war zunächst einheutlich rot und etwaige Schmerzen waren nach 10 Minuten weg. Ich musste mich erstmal wieder sammeln bevor ich nach Hause fuhr. Ich ging in den gegenüber gelegenen OBI ne Runde.

Verlauf nach der Behandlung:

Zu Hause angekommen nach 1 Stunde war kaum was zu sehen im Spiegel. Nach etwa 3 Stunden traten dann leichte Schwellungen mit einem schmerzlosen “Pochen” auf. Hier konnte ich bereits erahnen dass viele Stellen vergessen wurden. Am 1. Tag danach war optisch bis auf diese leichten Schwellungen kaum bis gar nichts zu sehen. Ich habe nicht rasiert. Im Tagesverlauf waren vermehrt Pickelchen zu sehen welche im Nacken/Hinterkopf am stärksten waren. An Tag 2 waren Pickelchen und geringe Rötungen + Schwellungen vorhanden, jedoch keine Schmerzen. Ich habe den blöden Fehler begangen und den Kopf rasiert - die Rechnung dafür kam prompt! Danach war mein Kopf stark gerötet was man schon aus 100 Metern Entfernung hätte sehen können! Auch wurde meine böse Vermutung bestätigt dass ich nicht gründlich behandelt wurde: Jetzt hatte ich wie ein Gitter/Raster am Kopf und jeder einzelne Laserspot war als Rötung zu sehen. Nun begann für mich der Albtraum, die Angst dass man mir meine Haut verschissen hat + die Angst vor meinen Eltern die immer stets gegen meine Glatze waren, und mir 2 Jahre zuvor das Leben schwer machten. Tag 3: Die Reizungen wurden wieder schwächer, auch die Pickel wurden weniger aber man konnte immernoch alles sehr deutlich sehen. Da ich arbeiten musste (in der Firma meines Vaters) hatte ich jetz nen fettes Problem: Wie verberge ich die Reizungen, und was soll ich denen sagen als Ausrede? Die Wahrheit zu sagen kam nicht in Frage da meine Eltern sicher ausgetickt wären! Da ich durch das Dilemma und auch dem “Glatzenkrieg” 2 Jahre zuvor psychisch angeschlagen bin, hätte eine neuerliche Eskalation mich denke reif fürs Irrenhaus gemacht! Somit musste ich erstmal ein Versteckspiel spielen und Psycho-Terror aushalten! Auf der Arbeit kam beim ersten Blick bereits die Frage was das am Kopf sei. Meine Ausrede vonwegen die Rasierklinge war stumpf/kaputt fruchtete zu Glück. Am 4. Tag wurde am Morgen erstmal geprüft wie schlimm es am Kopf noch aussah. Es sah schon besser aus aber man konnte es immernoch erkennen, auch verdeckten die nachwachsenden Haare zunehemnd die Rötungen. Auf der Arbeit gab es deswegen keine Zwischenfälle. Zu Hause habe ich mich versteckt gehalten um Konfrontationen mit meinen konservativ eingestellten Eltern aus dem Weg zu gehen. Nach dem Duschen wurden weiße Schuppen sichtbar und ein leichtes Jucken stellte sich von nun an ein. An Tag 5 war bis auf viele Schuppen nichts mehr zu sehen. Die Anderen glaubten ich würde mir wieder Haare wachsen lassen. Nach dem Duschen rasierte ich vorsichtig und ohne Druck den Kopf wieder kahl. Dies gelang ohne Probleme und führte zu keinen Reizungen. Da ich ohne Druck rasierte um die Haut nicht zu reizen war der Kopf nicht richtig glatt sondern entsprach etwa dem Tag nach einer glatten Rasur wenn es anfängt zu stoppeln. Die meisten Schuppen wurden mit dem Rasieren entfernt und nur die Laserspots waren noch etwas schuppig teilweise. Nach der Rasur ging ich auch erstmals wieder aus dem Haus nach der Behandlung und war oben bei meiner Mutter. Da sie mir anmerkte das ich was habe und ich dem seelischen Leidensdruck durch dieses Versteckspiel nicht mehr gewachsen war, erzählte ich meiner Mutter die Wahrheit. Sie nahm es überrascht aber gefasst auf. Es gab kein Stress doch fand sie die Entscheidung sehr… bescheiden. Es war nun ein Tabu-Thema das totgeschwiegen wurde. Danach fühlte ich mich etwas besser. Meinen Vater unterrichtete ich jedoch nicht davon - zu groß die Angst vor einem Ausraster wie zu den Glatzenkrieg-Zeiten… An Tag 6 habe ich nicht rasiert um der Haut noch etwas mehr Zeit zur Heilung einzuräumen. Ab Tag 7 habe ich wieder regulär rasiert. Glatt wie ein Baby-Popo und glänzend wie ein Spiegel. Ich dachte nun die Sache sei gegessen, es fiel nichts aus und optisch war auch nichts zu erkennen. Der Kopf sah aus wie vor der Behandlung. Ab etwa Tag 12 bemerkte bemerkte ich plötzlich Stoppeln im Rasierschaum und im Schaum am Kopf. Ich dachte mir zunächst nichts dabei doch in den Folgetagen nahm es weiter zu bis gefühlte Massen an Stoppeln im Schaum waren. Langsam dämmerte es mir dass es mit der nach dem ersten Horror erhofften Effektlosigkeit nichts werden würde und es wirklich kein Zurück mehr gab! Ab etwa Tag 17 wurden auch binnen 2 bis 3 Tagen kahle Stellen sichtbar. Nun tauchte dieses Horror-Raster erneut auf, nun jetzt als mehr oder weniger kahle Stellen. Auch glattrasiert war es zunehmend deutlich als hautfarbenes Raster zu sehen welches meinen ganzen Kopf entstellte. Der Horror 2.0 begann und eine neue Welle Psycho-Terror. Das Raster blieb auch meinem Umfeld nicht unentdeckt. Mein Bruder sprach es am Mittagstisch ungläubig an und vor versammelter “Mannschaft”, bestehend aus Mutter, Vater und Cousine musste ich nun mit der Sprache rausrücken. Ich habe die Wahrheit erzählt und mein Vater hat dann entsetzt und wortlos den Raum verlassen. Ich habe derweil das Feld geräumt damit der große Knall nicht noch kommt. Er blieb zum Glück aus und in den Folgetagen normalisierte es sich wieder. Für mich blieb aber der Pycho-Terror erhalten weil dieses Muster immer zu sehen war und auch im Studio unschöne Dinge passierten wie z.B das Abstreiten dass Stellen vergessen wurden etc. Die Beweislast war einfach erdrückend dass hier gepfuscht und gestümpert wurde! Eine Neubehandlung nach 4 Wochen wurde mir verweigert und sollte erst nach 8 Wochen geschehen. Auch meinte man vonwegen es würde dann Verbrennungen geben was natürlich völliger Schwachsinn ist - sofern man nicht den Laser bewusst falsch einstellt um mich zu lynchen. Das Vertrauensverhältnis war durch die Vorfälle zerstört! Ich suchte verzweifelt nach einem anderen Studio, am besten eines mit der SHR-Methode.

Bilder der Hautreaktion nach der Laser-Behandlung: (Klicken zum Vergrößern + Beschreibung)

Wirkung ca 2 Wochen später:

Wegen dem Pfusch der etlichen vergessenen Stellen bin ich mit dem Ergebnis extrem unzufrieden und der Kopf erstmal entstellt, die stellen die erwischt wurden sind jedoch zu großem Anteil kahl. Die Laser- Einstellungen haben aber offenbar gestimmt - die Haut ist völlig intakt!  
© www.scalp-lasering.com
1 Stunde nach der Behandlung 1 Stunde nach der Behandlung (Oberseite) Tag 1, unrasiert Tag 2 mit den stärksten Reizungen. Die Rasur hat es noch verschlimmert. Tag 5, unrasiert. An diesem Tag habe ich später eine sanfte Rasur vornehmen können Tag 7: Kopf kann wieder normal rasiert werden. Ab etwa Tag 17 wurde das Raster wieder sichtbar - nun durch Haarausfall... Immer stärker wurde es in der Zeit danach sichtbar... Auch von oben sah es mehr als schlimm aus! Auch der Hinterkopf blieb von dem Pfusch nicht verschont. Hier hatte man offenbar 0 Bock bei der Arbeit!